Der Würfelkreisel, auch Toton oder Dreidel genannt, ist ein seit dem 16. Jahrhundert nachweisbares Glücksspiel, das seinen Ursprung in einem deutschen Kinderspiel hat. Eine bekannte Legende besagt, dass jüdische Kinder ihn im 2. Jahrhundert v. Chr. als Tarnung nutzten, um trotz eines Verbots der Seleukiden heimlich die Tora zu studieren. Heute ist er fest mit dem jüdischen Chanukka-Fest verbunden. Gespielt wird traditionell um einen Einsatz im Pott, wobei jeder Spieler den Kreisel nacheinander dreht. Die vier Seiten geben vor, ob man nichts erhält (Nun), den gesamten Inhalt gewinnt (Gimel), die Hälfte bekommt (He) oder ein Stück einzahlen muss (Schin).