Bedeutende archäologische Exemplare des Thorshammers wurden an verschiedenen Fundorten in Nordeuropa entdeckt, darunter in Haithabu (Deutschland), Birka (Schweden), Öland (Schweden) sowie in Købelev auf der dänischen Insel Lolland. Ein weiterer Fund stammt aus Südwest-Island.
Die künstlerische Gestaltung und Ausführung unterscheidet sich je nach Region und Entstehungszeit deutlich: - Frühe Exemplare (9. Jahrhundert): In Birka wurden sogenannte Thorshammerringe gefunden, die aus einem großen Eisenring bestehen, an dem viele kleine Miniaturhämmer und Ringe befestigt sind. Diese unterscheiden sich stark von den später üblichen Einzelanhängern.
- Materialvielfalt: Die Funde reichen von einfachen, oft korrodierten Eisenhämmern über Bronze- und Zinnanhänger bis hin zu kostbaren, vergoldeten Silberexemplaren wie dem Fund aus Bredsättra auf Öland.
- Inschriften und Symbole: Das Exemplar aus Købelev (10. Jahrhundert) ist besonders bedeutend, da es eine Runeninschrift trägt, die das Objekt explizit als Hammer identifiziert. Andere Designs integrieren Runen, keltisches Flechtwerk oder Tiersymbole wie Wölfe und Raben.
- Formgebung: Während einige Hämmer sehr schlicht und abstrakt gehalten sind, weisen andere detaillierte Ornamente oder sogar eine Form auf, die an einen Anker erinnert.