Das Überkleid Surcot Andra wird zeitlich dem Hoch- bis Spätmittelalter (ca. 13. bis 15. Jahrhundert) zugeordnet. Aufgrund seiner charakteristischen großen Seitenausschnitte, auch Höllenfenster genannt, wird es als ärmelloses Obergewand über einem langärmeligen Unterkleid, der sogenannten Cotte, getragen. Diese Kombination wird besonders für mittelalterliche Veranstaltungen wie Märkte, Lager oder LARP-Events empfohlen, um eine authentische Silhouette zu schaffen, die den sozialen Status der Trägerin betont.