Für ein authentisches mittelalterliches Damengewand der Hochgotik werden vor allem natürliche Materialien wie Wolle und Leinen benötigt. Wolle diente meist für das Obergewand (Cotte und Surcot), während Leinen aufgrund seiner hautschonenden Eigenschaften für das Untergewand (Leibhemd) und Kopfbedeckungen wie die Leinenhaube oder das Gebende verwendet wurde. Für wohlhabendere Darstellungen kam auch Seide infrage.
Die benötigte Grundausstattung umfasst: - Leibhemd: Ein knöchellanges Unterkleid aus Leinen.
- Cotte: Das langärmelige Hauptgewand, das über dem Leibhemd getragen wird.
- Surcot: Ein meist ärmelloses Übergewand, das über der Cotte getragen wird.
- Kopfbedeckung: Beispielsweise eine einfache Leinenhaube, ein Schleier oder ein Wulsthauben-Ensemble.
- Beinlinge oder Strümpfe: Kniehohe Stoffstrümpfe, die mit Strumpfbändern fixiert werden.