Bei den Schlachten von Lützen und Bautzen ermöglichten vor allem die mangelnde Koordination zwischen Wittgenstein und Blücher sowie strategische Fehlentscheidungen der Alliierten den französischen Erfolg. In Lützen unterschätzten sie die Stärke von Napoleons herannahenden Truppen und versäumten es, ihren anfänglichen taktischen Vorteil konsequent zu nutzen. In Bautzen führten die starre Verteidigungshaltung und die mangelhafte Absprache dazu, dass Napoleons Truppen, trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit der Alliierten in einigen Sektoren, entscheidende Umfassungsmanöver einleiten konnten, während die alliierte Führung zu spät auf die Bedrohung ihrer Flanken reagierte.