Die vorzeitige Sprengung der Elsterbrücke am 19. Oktober 1813 schnitt etwa 20.000 bis 30.000 französischen Soldaten den Rückzugsweg aus Leipzig ab. Dies führte zu einer Katastrophe: Tausende Soldaten starben direkt durch die Explosion, ertranken beim Versuch, den hochwasserführenden Fluss zu durchqueren, oder gerieten in Gefangenschaft. Prominente Opfer waren der polnische Marschall Józef Antoni Poniatowski, der in der Elster ertrank, sowie Marschall MacDonald, dem die Flucht schwimmend gelang. Durch die Zerstörung der einzigen Rückzugsroute wurde die französische Nachhut fast vollständig vernichtet oder aufgerieben.