In der Ausgabe Karfunkel 121 werden archäologische Erkenntnisse genutzt, um ein fundiertes Geschichtsbild der Germanen zu vermitteln und populäre Mythen der Realität gegenüberzustellen. Zur Illustration von Alltag und Handwerk werden unter anderem Funde von Bohlenwegen durch Moore, ausgegrabene Ställe und Siedlungsspuren thematisiert. Zudem werden Manufakturen zur Kopie römischer Produkte, Schmelzöfen zur Eisenverhüttung sowie Moorleichen, die Aufschluss über die damalige Kleidung geben, behandelt. Auch Hortfunde und Grabbeigaben dienen dazu, die ökonomischen Strukturen sowie die komplexen Beziehungen und den kulturellen Austausch mit dem Römischen Reich darzustellen.