Christopher Tolkien fungierte als Herausgeber des Werks, indem er die verstreuten Texte seines Vaters J.R.R. Tolkien im Nachlass sichtete, ordnete und kommentierte. Im Gegensatz zum "Silmarillion", das zu einem zusammenhängenden, romanartigen Ganzen bearbeitet wurde, bleiben die Texte in "Nachrichten aus Mittelerde" fragmentarisch. Sie werden als unvollendete Schriften präsentiert, die durch Christopher Tolkiens Erläuterungen und Hinweise auf Widersprüche zum Kanon ergänzt werden.