Die Ernährung der römischen Gladiatoren unterschied sich von heutiger Sportnahrung vor allem durch einen extrem hohen Anteil an Kohlenhydraten und eine weitgehend vegetarische Basis, während moderne Athleten oft auf eine proteinreiche Ernährung setzen. Diese kohlenhydratreiche Kost aus Gerste und Bohnen diente dazu, eine schützende Fettschicht aufzubauen, die bei oberflächlichen Schnittwunden in der Arena die lebenswichtigen Organe und Muskeln schützte. Sie wurden als Gerstenesser (hordearii) bezeichnet, da Gerste ihr primäres Grundnahrungsmittel war, das kostengünstig war und die notwendige Energie für das Training lieferte.