Ein Geißfuß-Spannhebel wurde historisch vorwiegend aus Eisen oder Stahl gefertigt, um den enormen Kräften beim Spannen einer Armbrust standzuhalten. Im Gegensatz zur Zahnstangenwinde, die mit einer Kurbel und einem Getriebe schwere Lasten über eine gezahnte Stange linear bewegt, nutzt der Geißfuß ein einfaches Hebelprinzip: Er wird an Bolzen an der Säule der Armbrust eingehakt, um die Sehne mit Muskelkraft über die Hebelwirkung in die Nuss zu ziehen. Während die Zahnstangenwinde für sehr starke Belastungen und präzises Heben ausgelegt ist, dient der Geißfuß als kompaktes, rein manuelles Spannwerkzeug für mittelschwere Armbrüste.