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Osprey publishing

Französische Infanterietaktik 1792-1815

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Highlights

Dieser Band aus der Elite-Serie von Osprey bietet eine fundierte Analyse der französischen Infanterietaktiken während der Napoleonischen Kriege.

  • Umfassende Untersuchung der Entwicklung der Grande Armée von der Revolution bis zur Niederlage bei Waterloo
  • Detaillierte Einblicke in die Ausbildung, Organisation sowie die Feuer- und Bewegungstaktiken auf dem Schlachtfeld
  • Auswertung historischer Originalquellen wie zeitgenössischer Exerzierreglements und persönlicher Aufzeichnungen
  • Anschauliche Darstellung taktischer Manöver in acht bedeutenden Schlachten der Ära
  • Hochwertige Illustrationen von Peter Dennis mit speziellen Farbtafeln und präzisen taktischen Diagrammen
  • Fachkundige Analyse durch den renommierten Militärhistoriker Paddy Griffith über den Aufstieg und Fall der französischen Dominanz
Lieferzeit

1 - 2 Werktage

Herstellerangaben

Osprey Publishing, Kemp House, Chawley Park, Cumnor Hill, OX2 9PH, Oxford, info@ospreypublishing.com

Französische Infanterietaktik 1792 1815
Französische Infanterietaktik 1792-1815
Französische Infanterietaktik 1792 1815

Französische Infanterietaktik 1792-1815 im Detail

Dieser fundierte Band aus der renommierten Osprey-Elite-Serie bietet eine detaillierte Analyse der französischen Infanterietaktiken zwischen 1792 und 1815. Der Militärhistoriker Paddy Griffith untersucht präzise die Entwicklung der Grande Armée von den revolutionären Anfängen bis zur endgültigen Niederlage bei Waterloo. Dabei beleuchtet er die komplexe Organisation sowie die Ausbildung der Truppen, die Frankreich über zwei Jahrzehnte zur dominierenden Macht in Europa machten.

Anhand historischer Originalquellen wie zeitgenössischer Exerzierreglements und persönlicher Aufzeichnungen wird das Zusammenwirken von Feuerkraft und Bewegung auf dem Schlachtfeld verständlich erklärt. Die Darstellung umfasst die taktischen Manöver in acht bedeutenden Schlachten der Ära. Hochwertige Illustrationen von Peter Dennis, ergänzt durch präzise taktische Diagramme und Farbkarten, machen die strategischen Abläufe für Leser und Modellbauer gleichermaßen greifbar.

Das Werk bietet einen tiefen Einblick in den Aufstieg und den späteren qualitativen Verfall der französischen Militärmacht. Es ist eine unverzichtbare Referenz für jeden, der sich für napoleonische Kriegsführung interessiert. Von der Rolle der Plänkler bis hin zu den berühmten Karrees gegen Kavallerie liefert dieses Buch eine fachkundige Auswertung, die militärhistorische Fakten mit anschaulichen Details verbindet.

Fragen zum Produkt Französische Infanterietaktik 1792-1815

Welche taktischen Entwicklungen und Formationen prägten die französische Infanterie während der Koalitionskriege von 1792 bis 1815?

Die französische Infanterie während der Koalitionskriege (1792–1815) war durch tiefgreifende taktische und organisatorische Entwicklungen geprägt: - Levée en masse: Die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht 1793 ermöglichte riesige Armeen und eine zahlenmäßige Überlegenheit gegenüber den traditionellen Söldnerheeren.
- Neue Taktiken: Als Reaktion auf die Bedrohungen der Revolution entstanden flexiblere Techniken. Statt der starren Lineartaktik wurden vermehrt Tirailleure (vorausgeschickte Schützen) und die Angriffskolonne eingesetzt.
- Stoßkraft und Mobilität: Die Kombination aus Plänklern, die den Gegner mürbe machten, und massierten Kolonnen, die die Entscheidung im Nahkampf suchten, prägte die napoleonische Kriegsführung.
- Grande Armée: Unter Napoleon wurde die Armee hochgradig mobil und in Korps organisiert, was eine schnelle Konzentration der Kräfte auf dem Schlachtfeld ermöglichte.Diese Innovationen beendeten die Ära der Kabinettskriege und führten zu den großen Entscheidungsschlachten der Epoche.

Welche Rolle spielten die Tirailleurs und die Kolonnentaktik beim Erfolg der französischen Infanterie in den napoleonischen Kriegen?

Die Tirailleurs und die Kolonnentaktik waren entscheidend für den Erfolg der französischen Infanterie, da sie die starre Lineartaktik des 18. Jahrhunderts aufbrachen. Tirailleure agierten als flexible Plänkler in lockerer Formation, die den Gegner durch gezieltes Feuer auf Offiziere zermürbten und die Linien für den entscheidenden Stoß vorbereiteten. Die nachfolgenden Infanteriekolonnen boten eine hohe taktische Beweglichkeit sowie psychologische Wucht im Nahkampf und ermöglichten es der französischen Armee, die gegnerische Ordnung durch massierte Bajonettangriffe effizient zu durchbrechen.

Welche Unterschiede bestanden in der Bewaffnung und Ausrüstung zwischen der Linieninfanterie und der leichten Infanterie der französischen Armee?

In Bezug auf Bewaffnung und Ausrüstung bestanden zwischen der Linieninfanterie und der leichten Infanterie der französischen Armee (1792–1815) kaum wesentliche Unterschiede. Beide Truppengattungen nutzten das Standard-Infanteriegewehr mit einer Länge von etwa 4,5 Fuß. Die Hauptunterschiede lagen in Details der Uniformierung: Die leichte Infanterie trug dunkelblaue Rabatten, während diese bei der Linieninfanterie weiß waren. Zudem dienten in der leichten Infanterie die sogenannten Voltigeure, die theoretisch mit einem leichteren Gewehr (Karabiner) ausgerüstet werden sollten, was in der Praxis jedoch selten geschah.

Inwiefern prägte die Verschmelzung von erfahrenen Berufssoldaten des Ancien Régime mit den Freiwilligen der revolutionären Levée en masse die Organisation und Kampfkraft der französischen Infanterie?

Die Verschmelzung, bekannt als Amalgame, kombinierte die taktische Erfahrung und Disziplin der Berufssoldaten des Ancien Régime mit dem revolutionären Elan und der personellen Stärke der Freiwilligen. Durch die Zusammenfassung eines Linienbataillons und zweier Freiwilligenbataillone zu einer Halbbrigade (Demi-Brigade) wurde die Armee organisatorisch stabilisiert und die Kampfkraft durch eine effektive Mischung aus Professionalität und motivierter Masse gesteigert.