Karthago spielte als bedeutende See- und Handelsmacht eine zentrale Rolle im Kampf um die Vorherrschaft im Mittelmeerraum, bis es 146 v. Chr. von Rom zerstört wurde. Nach der Neugründung unter Julius Caesar stieg die Stadt im Römischen Reich erneut zu einer blühenden Metropole und einem wichtigen Bischofssitz auf. Heute zeugen beeindruckende archäologische Überreste wie die Antonius-Pius-Thermen, ein Amphitheater, das über 130 Kilometer lange Aquädukt sowie die Ruinen des antiken Hafens und der Wohnviertel auf dem Byrsa-Hügel von dieser glanzvollen Epoche.