Die Parker-Expedition war eine irreguläre archäologische Ausgrabung unter der Leitung des britischen Aristokraten Montagu Parker, die auf den Theorien des finnischen Philologen Valter Juvelius basierte. Ziel der Expedition war es, mithilfe eines vermeintlich entschlüsselten biblischen Codes den Schatz des Salomonischen Tempels sowie die Bundeslade in unterirdischen Gängen in Jerusalem zu finden. Nachdem Grabungen in der Davidsstadt erfolglos geblieben waren, bestach Parker Beamte, um heimlich auf dem Tempelberg und sogar unter dem Felsendom zu graben, was 1911 nach der Entdeckung durch einen Wächter einen internationalen Skandal auslöste und zur Flucht der Expeditionsmitglieder führte.