In der Dokumentation Life In Medieval Britain werden deutliche soziale Unterschiede zwischen Adligen und Bauern aufgezeigt. Während Adlige als wohlhabende Herrscher über Lehen verfügten, fast uneingeschränkte Autorität besaßen und in zugigen, aber teils prunkvoll ausgestatteten Steingebäuden lebten, bildeten Bauern die unterste soziale Schicht. Letztere lebten unter harten Bedingungen in kargen, einräumigen Hütten, die sie oft mit ihrem Vieh teilten. Ihr Alltag war von schwerer körperlicher Arbeit auf den Feldern des Lords geprägt, um Pacht und Steuern zu zahlen, während ihr Leben streng durch den Agrarkalender und die Vorgaben ihres Grundherrn reglementiert war. Zudem hatten Adlige Zugang zu Bildung, feinerer Kleidung und besserer Ernährung, wohingegen Bauern meist Analphabeten waren und eine sehr begrenzte Diät sowie kaum Komfort kannten.