Der Tod von König Jakob IV. und eines Großteils des schottischen Adels in der Schlacht von Flodden im Jahr 1513 hatte verheerende Folgen für Schottland: - Politische Instabilität: Der plötzliche Tod des Königs und fast aller führenden Adelsfamilien hinterließ ein massives Machtvakuum und schwächte die Zentralgewalt erheblich
- Gefährdete Thronfolge: Die Krone ging auf Jakobs Sohn, den erst einjährigen Jakob V., über, was zu einer langen und instabilen Minderjährigkeitsregierung unter verschiedenen Regenten führte
- Verlust der militärischen Elite: Da kaum ein Adelsgeschlecht keine Verluste zu beklagen hatte, verlor das Land seine erfahrensten politischen und militärischen Führer
- Schwächung gegenüber England: Die vernichtende Niederlage beendete die schottischen Ambitionen, aktiv in den Konflikt zwischen England und Frankreich einzugreifen, und festigte die englische Vorherrschaft auf den britischen Inseln