Das Buch Arthurian Legends: Camelot – Die historische Wahrheit zieht verschiedene historische Quellen und archäologische Ansätze heran, um die Existenz von König Artus und Camelot zu untersuchen: - Historia Brittonum: Diese früheste Quelle aus dem 9. Jahrhundert bezeichnet Artus als dux bellorum (Heerführer), der zwölf Schlachten gegen die Sachsen gewann
- Annales Cambriae: Die walisischen Annalen erwähnen die Schlacht von Badon im Jahr 516, in der Artus den Sieg errungen haben soll
- Identifikationsfiguren: Es werden historische Persönlichkeiten wie der römische Offizier Lucius Artorius Castus, der Heerführer Riothamus oder Ambrosius Aurelianus als mögliche reale Vorbilder analysiert
- Archäologische Funde: Das Buch diskutiert Funde wie das (vermutlich gefälschte) Glastonbury-Kreuz und den Artus-Stein von Tintagel sowie Identifikationsversuche für Camelot, etwa Cadbury Castle oder die keltische Festung auf dem Glastonbury Tor
- Literarische Entwicklung: Es wird dargelegt, wie aus spärlichen historischen Hinweisen durch Autoren wie Geoffrey von Monmouth und Chrétien de Troyes die heute bekannte Ritterlegende entstand