Die Darstellung der historischen Persönlichkeit und der Mythen in diesem Werk basiert auf einer quellenkritischen Analyse verschiedener Primär- und Sekundärquellen. Als Grundlage dienen die fragmentarisch erhaltenen Berichte zeitgenössischer Alexanderhistoriographen wie Kallisthenes, offizielle Hofakten (Ephemeriden), Aufzeichnungen der Bematisten sowie literarische Primärquellen wie die Reden attischer Redner. Ergänzt wird dies durch die Auswertung antiker Autoren wie Plutarch, Arrian und Diodor sowie zeitgenössisches epigraphisches, numismatisches und archäologisches Material, um zwischen den Taten des makedonischen Königs und der legendenhaften Ausschmückung im Alexanderroman zu differenzieren.